Langzeitbelichtung

 

Bildaufbau:

  • Motivtipp: Person auf einem sich drehenden Kinderkarussekll von der Mitte aus fotografieren. Die Person wird scharf, der Hintergrund zeigt Wewegungsunschärfe

  • Motivtipp: Bei der Fahrt aus dem Auto fotografieren. Durch die Bewegungsunschärfe bei längerer Belichtungszeit steigt der Geschwintigkeitseindruck

  • Motivtipp: Bei langer Belichtungszeit mit einer Taschenlampe oder einer Wunderkerze per Lichtspur schreiben

  • Motivtipp: Stativ auf eine Rolltreppe oder in einen gläsernen Fahrstuhl stellen

  • Der Winter eignet sich gut für Langzeitbelichtungen, da es früh dunkel ist und reflektionen im Schnee eine interessante Lichtstimmung erzeugen.

  • Bei besonders langen Belichtungszeiten Kunstlicht meiden. Da diese Lichtquellen sehr viel heller sind als ihre dunkele Umgebung überstrahlen sie bei langer Belichtungszeit sehr.

  • Mit Grau-Filter länger Belichten um Wolken verschwimmen zu lassen.

  • Belichtet man länger und bewegt die Kamera dabei um ein gewollt unscharfet Bild zu erhalten, sollte man sie in Richtung auffälliger Linien (z. B. Horizont) im Motiv bewegen.

Kameraeinstellungen:

  • Stativ benutzen

  • Um Verwacklungen beim Auslösen zu vermeiden den 2 Sek. Selbstauslöser benutzen

  • Niedriger ISO-Wert für weniger Rauschen und mehr Farbdynamik. Auch eine längere Belichtungszeit ohne Überbelichtung wird so ermöglicht.

  • Während der Belichtung zoomen um einen Tunneleffekt zu erhalten

  • Bei Motiven mit hohem Kontrast und im Tele-Bereich die Spot-Messung verwenden

  • Bei Fotos vom Mond etwas unterbelichten um dessen Oberflächenstrukturzu erhalten. Bei Belichtungszeiten von mehr als 1/20s wird der Mond durch seinen Eigenbewegung unscharf

  • Die Lichtwirkung der Blauen Stunde nutzen

  • Bildstabilisator ausschalten da er sich bei Langzeitbelichtung bewegen und so das Bild verwackeln könnte

  • Bei aufeinanderfolgenden Fotos mit langer Belichtungszeit erwärmt sich der Bildsensor, was zu stärkerem Rauschen führen kann. Das kann mit gelegentlichen kurzen Pausen zwischen den Aufnahmen verhindert werden.

  • Lange Belichtungszeiten glätten den Wasserfluß und zeigen Wolkenbewegungen.

  • Je weniger Licht zur Verfügung steht, desto schlechter funktioniert der Autofokus. Zum fokusieren kann das Objekt angeleuchtet werden um dem Autofokus seine Arbeit zu erleichtern. Ansonsten hilft manuellen fokusieren.

Licht und Blitz:

  • Bei Langzeitbelichtung von dunklen Motiven können mit sich bewegenden Lichtquellen Lichtspuren „gemalt“ werden. Zum Beispiel kann man sich wärend der Belichtungszeit mit einer Taschenlampe oder einem Leuchtstab vor der Kamera bewegen.

  • Mit einer Taschenlampe oder einer ähnlichen Lichtquelle können einzelne Bildbereiche angestrahlt werden um diese aufzuhellen.

 

 

 

 

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